Busy. People are so busy. Are you busy too? Or do you know someone who is very busy?

What would happen if you just now would decide to stop being busy?

Sometimes I suspect, if busy may be mistaken for important?

You want to fulfill your needs or desires? – Is busyness not at first (mostly unconscious) a way to avoid something? What do you sacrifice because of the business? Is it worth it?

What if you wouldn’t be busy from now on, what would change in your life?

I guess most people would argue, I have to…, if not I will lose…? Are you sure?

Others may say, I love being busy… – for which result? They may reply, it’s the source of my success. – Are you sure? It may look like, but can you be really sure? What if it’s not as it seems to be, on the surface?

Many fight for something. What do you think has to be a fight to be received?

Often people in the fighting mood, in case of obstacles or problems, they insensify the effort and start struggling and sacrificing. What if it just was tender loving care, a sign to be off the track to one’s true goal, that there might be better options not yet seen or understood?

What if signs were mistaken and signposts overseen or just nor appreciated, because one may have not the overview over the whole picture? – never made another experience? Might be time for.

Busyness imv is a way to keep moving, acting, feeling alive and forgetting, it’s not what really matters for effecting what you want, to fulfill your needs or desires. And often finally it cost more you get.

What matters, is already there, it’s you. You in your full potential and wholeness. Nothing to do. Or get. To earn. Or to achieve. Some people start getting that, mostly, especially the highly active ones, after an accident and an unavoidable immobility. That may be a hard lesson to learn. It can be easier, to open up for a learning, in a kind of experimental way.

Especially the ‚action lovers‘ love and can learn by ‚try and error‘, because they have enough power for, they could use their natural gifts, their talent, what are their power resources, to learn, actively, before to have to learn by error.

Don’t mistake doing, working, action etc. for effecting, achieving or receiving. Sometimes it looks like, that’s one of the most important human errors, but it only looks like, what means it’s an illusion.

What’s your spontaneous reaction, when you read this? Anger? – that’s a sign you feel attacked, and you try to start fighting against… for what result? What would you protect? What would you gain?

Whatever shows up on an emotional level after hearing or reading etc. something new, different from the way one is used to, this is what keeps people stuck in patterns and in the moment, any learning starts, a process is set off which activates everything again, and what was refused before, so that’s how it first was initiated to become a program.

How about being curious to experiment for maybe discovering alternatives?

Never stop learning only because of some emotions, you want to refuse, because this is the reason for you to become slavery and any goals achieved by the hard way will always have a bitter aftertaste.

Why not choosing savoriness?

Keep learning.

Ausfalltage wegen Anpassungsstörungen haben in den vergangenen Jahren rasant zugenommen: Seit 2000 haben sie sich fast verdreifacht

Laut der aktuellen Veröffentlichung der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, dem aktuellen DAK-Psychoreport 2019, einer Langzeitanalyse und Auswertung durch das IGES Institut, anonymisierter Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten, erreichten Krankschreibungen aufgrund psychischer Leiden 2017 einen Höchststand.

Seelenleiden lagen laut dem DAK-Psychoreport 2017 bundesweit auf dem dritten Platz aller Krankheitsarten. Insbesondere AU (Arbeitsunfähigkeit) aufgrund von Anpassungsstörungen haben sich laut dem DAK-Psychoreport 2019 seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht.

Zum einen werde laut dem zitierten DAK-Vorstandschef Andreas Strom offener mit psychischen Problemen bei der Krankschreibung umgegangen aufgrund enttabuisierter Arzt-Patienten-Gespräche, aber in Betrieben noch nicht, daher fordert er von Arbeitgebern, psychische Belastungen und Probleme aus der Tabuzone zu holen und Mitarbeitern Hilfe anzubieten.

Zudem zeigt der DAK-Psychoreport 2019, dass 2018 knapp doppelt so oft Frauen gegenüber Männern wegen Seelenleiden krankgeschrieben waren. Fehltage aufgrund von Burnout steigen laut dem DAK-Psychoreport 2019 mit dem Alter an, von der WHO wurde Burnout als Syndrom eingestuft, dessen Entstehung aufgrund chronischen Stresses am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird, angegeben wird.

Wo könnte bezüglich eskalierender Zahlen aufgrund seelischer Leiden, insbesondere von Anpassungsstörungen und stressbedingter Burnout-Betroffener, in Unternehmen Hilfe ansetzen?

Für die Klärung der Frage wird das erweiterte Stresskonzept nach Treier (2011) betrachtet, um ggfls. Ansätze für geeignete Hilfe in Unternehmen aufzeigen und Lösungsmöglichkeiten erkennen zu können.

Beim erweiterten Stresskonzept nach Treier (2010), das durch das Verhältnis von Anforderungen und Ressourcen moderiert wird, können Arbeitsressourcen, Belohnungen, Erfahrungen, Gesundheitszustand, persönliche Kompetenzen, sowie Lernergebnisse als stressrelevante Puffer fungieren.

Es werden nach Treier (2010) fünf Phasen, beginnend mit der ersten, den möglichen Belastungen, zum einen sowohl aus der Arbeit wie Umwelt, Organisation, Gruppe und Arbeitsaufgabe, als auch außerhalb der Arbeit, wie Lebensaufgabe, Familie, soziales Netz und Wirtschaft, resultierend, berücksichtigt.

Darauf im erweiterten Stresskonzept nach Treier (2010) die Bewertung, zum einen die Ereigniseinschätzung, als auch die Ressourceneinschätzung und die Gesamtbewertung, bewertet als Herausforderung, Schädigung oder Bedrohung folgt, daraufhin die Reaktion bzw. Anpassungsreaktion, einerseits auf den Ebenen Körper, Emotionen, welcher weiter in der Bewältigungsphase, emotionsbezogen eine intrapsychische Anpassung, Entspannung & Regeneration sowie emotionale Umdeutung folgt, als andererseits die Ebenen Kognitionen und Verhalten, welcher bei der Bewältigung, problembezogen, defensive Herangehensweise, Informationsverhalten sowie lösungsorientiertes Handeln folgt.

Falls diese Beanspruchungsstufen oder -phasen nicht erfolgreich verlaufen, werden im erweiterten Stresskonzept nach Treier (2010) die Folgen zum einen für die Organisation wie steigende Fehlzeiten, Fluktuation und Konflikte, sowie sinkende Zufriedenheit und Performance, zum anderen für das Individuum wie steigend Burnout, Abhängigkeiten, Krankheiten und Depressivität, sowie sinkende Leistung aufgezeigt.

Um die langfristigen Folgen entsprechend umgekehrt, wie beschrieben, erfolgreich zu erzielen, können die Hebel an allen Stellen der aufgezeigten beanspruchten Anforderungen und Ressourcen liegen.

Hinsichtlich der Belastungen kann eine rein berufsbezogene Betrachtung nicht die erwünschten Resultate vollständig begründen und es müssen auch die persönlichen, privaten Umstände miteinbezogen werden.

Entscheidend laut dem erweiterten Stresskonzept nach Treier (2010) sind die Phasen der Bewertung, Reaktion und Bewältigung, also die Anpassungs- und Regulationsfähigkeit jedes Einzelnen, daher sind hier auch die kritischen Erfolgsfaktoren und wesentlichen individuellen Lern- und Unterstützungsbedarfe zu sehen und relevant für langfristig erfolgreiche Folgen

Fazit

Mit dem erweiterten Stresskonzept nach Treier (2010) kann sehr gut erkannt, erklärt und aufgezeigt werden, wo mögliche Hilfe bezüglich eskalierender Zahlen aufgrund seelischer Leiden, insbesondere von Anpassungsstörungen und stressbedingten Burnout-Betroffenen in Unternehmen ansetzen könnte.

Es bedarf einer ganzheitlichen, beruflicher wie privater Belastungen umfassenden, Berücksichtigung, sowie auf individueller Ebene Lern- und Unterstützungs-Möglichkeiten bei der Bewertung, Reaktion und Bewältigung der Belastungen, um langfristig positive Folgen, insbesondere sinkende Zahl bei Burnout, Krankheiten und Depressionen und Fehlzeiten sowie der Fluktuation erfolgreich zu erwirken zum Wohle des Einzelnen als auch der Organisation.

Diese Lern- und Unterstützungsmöglichkeiten auf individueller Ebene können bspw. mit im Unternehmen langzeitig implementierten ganzheitlichen Blended-Learning und Blended-Coaching-Projekten bereitgestellt werden, da nur in einem geschützten Raum sensible Themen wie diese, vor allem im beruflichen Umfeld, einen angemessenen Rahmen und Sicherheit als Basis für das Vertrauen Betroffener, tatsächlich gewährleistet werden können.

vitalvita Soul-Center
ein vertraulicher geschützter virtueller Raum 24/7 für sensible Themen komfortabel in den Alltag integriert

Voraussetzung ist wie anfangs zitiert, eine in Unternehmen aktiv geförderte Enttabuisierung bspw. durch ein entsprechendes Kommunikationskonzept und aufklärende als auch Bewusstsein schaffende interne, regelmäßig kultivierte, eventuell je nach Branche auch externe Kampagnen im Hinblick auch auf Employer-Branding und Mitarbeitergewinnung bspw.

Ariane Nickel; vitalvita.de 28.07.2019

Theorietitel: Treier (2011): Das erweiterte Stresskonzept

Quellen:
DAK-Gesundheit. (2019). DAK-Psychoreport 2019: dreimal mehr Fehltage als 1997 | DAK-Gesundheit. Abgerufen 28. Juli, 2019, von https://www.dak.de/dak/bundesthemen/dakpsychoreport-2019-dreimal-mehr-fehltage-als-1997- 2125486.html

Uhle, T., & Treier, M. (2015). Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt – Mitarbeiter einbinden, Prozesse gestalten, Erfolge messen. Berlin: Springer.

Beeinträchtigtes psychisches Befinden (mental disorder) ist eine der häufigsten Ursachen für mangelhafte Arbeitsleistungen (underperformance) und krankheitsbedingte Abwesenheit

„Moderner Arbeitsschutz
zielt über die Unfallverhütung
hinaus auf die psychomentale
Gesundheit derArbeitnehmer.“

Mit Blick auf die Risiken und Erfordernisse dieser neuen Arbeitswelt, und mit Blick auf ein von chronisch degenerativen
Schäden beherrschtes Krankheitspanorama haben sich auch Aufgaben, Ziele, Konzepte und Instrumente betrieblicher
Gesundheitsexperten gewandelt,
ohne dass dies schon überall ausreichend erkannt oder ernst genommen worden wäre.

In den Vordergrund tritt die psychomentale Gesundheit (mental health) oder besser gesagt: das Wohlbefinden der Mitarbeiter
als erhaltens- und schützenswertes Gut
.

Darauf haben jüngst zwei namhafte
internationale Organisationen, die
Weltgesundheitsorganisation und die Internationale Arbeitsorganisation (International
Labour Organization = ILO) in
einem gemeinsamen Memorandum mit großem Nachdruck hingewiesen.

Beeinträchtigtes psychisches Befinden (mental disorder) ist laut WHO/ILO eine der häufigsten Ursachen für mangelhafte Arbeitsleistungen
(underperformance) und
krankheitsbedingte Abwesenheit von der Arbeit.

Der größte Anteil an Fehlzeiten, geringer Produktivität, Behinderung und Unfällen ist laut WHO/ILO auf depressive Störungen zurückzuführen.

Stress, bedingt durch unrealistische Arbeitsanforderungen, sozial isolierende Arbeitsbedingungen, mangelhafte Mitgestaltungsmöglichkeiten
und Handlungsspielräume,
zunehmender Zeit- und Verantwortungsdruck sind nach WHO/ILO die Hauptursachen psychischer Störungen.

Die beiden internationalen Organisationen unterstellen, dass in den zurückliegenden zehn Jahren arbeitsbedingter Stress zugenommen und seelische Befindensstörungen
unter den Beschäftigten
sich epidemisch verbreitet haben.

Zu dem von diesen beiden Organisationen stark betonten Schutzmotiv tritt heute immer häufiger das Fördermotiv, das heißt eine nicht mehr nur pathogenetische, sondern eine salutogenetische Sichtweise.

Unternehmen werden hier als soziale Systeme gesehen, deren
wirtschaftliches Wohlergehen maßgeblich vom Wohlbefinden ihrer Mitglieder abhängt, nicht nur von vermiedenen seelischen oder körperlichen Beeinträchtigungen
und vermiedenen kostentreibenden
Fehlzeiten.

Die Zusammenhänge zwischen einzelnen Arbeitsbedingungen und Arbeitsinhalten einerseits und Gesundheit und Wohlbefinden andererseits sind relativ
gut erforscht. Primär allerdings unter der Annahme: Arbeit macht krank, weniger unter salutogenetischer Perspektive, also
unter der Annahme: Gesundheit fördert Arbeit.

Weit weniger gut untersucht
ist zudem der Einfluss von Makrogrößen wie Führungsverhalten und Unternehmenskultur,
innerbetrieblicher Kommunikation
oder der Bindung an Auftrag
und Ziel der Gesamtorganisation. Hier ist, trotz der eingangs genannten Fortschritte zum Thema soziale Unterstützung und Gesundheit, noch erhebliche
Grundlagenarbeit zu leisten.

Insbesondere partizipativer Führungsstil, Transparenz von Unternehmensentscheidungen,
eine Kultur des Vertrauens und Stolz auf die eigene Organisation und ihre Produkte bzw. Dienstleistungen sowie
ein dies alles anstrebendes bzw. pflegendes betriebliches Gesundheitsmanagement scheinen einen salutogenen Einfluss auszuüben. Mit anderen Worten, alles was Vertrauen und Kohäsion unter den Mitarbeitern und ihr “Commitment” mit den Unternehmenszielen fördert, fördert das Wohlergehen der Mitarbeiter.“

Badura, B. (2001)

„Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich angesichts der Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt um ihre Beschäftigten kümmern müssen. Hierbei geht es unter anderem darum, innerbetriebliche Abläufe zu verbessern oder Arbeitsbelastungen zu verringern.

Darüber hinaus kann es von Bedeutung sein, gezielt die Steigerung der Arbeitszufriedenheit und der Mitarbeitermotivation anzugehen. (…) Für immer mehr Arbeitnehmer werden nämlich solche “weichen“ Arbeitsfaktoren immer wichtiger.“

Aus: Wie können wir eine gesunde Arbeitswelt schaffen?
https://www.linkedin.com/pulse/wie-k%C3%B6nnen-wir-eine-gesunde-arbeitswelt-schaffen-adrian-sonder

Wie wäre es mit einem virtuellen BGM*-Projekt 24/7? – eine Lösung, die vieles präventiv aufspürt und abfängt, bevor es eskaliert.

Jeder 1,- € für innerbetriebliche Prävention und Gesundheitsfürsorge, insbesondere ganzheitlich, auch für das Seelenwohl der Mitarbeiter, spart min. ~4,- € Kosten, die heute zur Schadensbehebung teuer bezahlt werden müssen.

Schadensbegrenzung ist ein Invest mit berauschenderen Renditen, als ein ebenfalls eskalierender Substanzmissbrauch kurzzeitig zu verschaffen mag.

BGM ist mehr als Tischtennis, Getränke und das Fitnessstudio subventionieren.

*Betriebliches Gesundheitsmanagement

vitalvita.de Ariane Nickel #BGM #gesundheit #teamwork

Bist Du unbeschwert und neugierig oder Erwachsene/r?

Als Erwachsener wird von dir erwartet, dass du dich nicht in deiner inneren Erlebniswelt verlierst, sondern mit beiden Beinen fest auf der Erde stehst und den Anforderungen genügst, die dir gestellt werden.

Dass du vernünftig bist und verantwortungsvoll handelst.

Vor allem aber, dass du auf keinen Fall deinen Emotionen Ausdruck verleihst, sondern stets deine Gefühle im Griff hast.

Erinnerst du dich noch, wie du als Kind unbeschwert und fröhlich warst?

Es war so leicht, das ganz große Glück zu finden, denn es lag ja immer griffbereit in deiner Nähe.

Warum ist es nun in eine so weite Entfernung gerückt, dass es dir oft so schwer zu erreichen zu sein scheint?

Weil dir die Leichtigkeit fehlt.

Lass dich nicht von den Risiken, die dein Leben birgt, davon abhalten, neugierig zu bleiben.

Auch du wertetest als Kind nicht, ob es sich lohnt, in eine Pfütze zu springen oder über den Zaun zu klettern. Deine Lust, Neues zu entdecken und Geheimnisse zu lüften war viel größer, als es deine Ängste waren.

Heute bestimmen deine Ängste, Sorgen und Bedenken dein Handeln – folgst Du dem Impuls der Freude oder deiner Gefühle?

Oder kontrolliert dein Verstand dein inneres Kind, beschneidet damit seine Lebendigkeit und sperrt es tief in dir ein, damit es dich nicht dazu verführt, deine Fesseln des Erwachsenseins abzulegen, um zu hüpfen, damit deine Sorgen von deinen Schultern rutschen?

… genau das ist.

Öffne dein Herz und finde den Schlüssel zur Kammer, damit es dein inneres Kind frei lässt.

Du gewinnst damit etwas von der Leichtigkeit deines Kind-Seins zurück, ohne dein Erwachsen-Sein in Frage stellen zu müssen.

… nicht, um wieder so naiv zu werden, wie du es als Kind gewesen bist, denn du kennst die Risiken des Lebens und übst dich durchaus auch in Vorsicht und Achtsamkeit. Aber es kennt auch die Freude an der Lebendigkeit, das Glück der Lebenslust und die Erfüllung der Gefühle, wenn man ihnen Raum gibt, sie frei zu lassen.

Für deine persönliche Entwicklung ist es hilfreich, dein kindliches Ich und dein erwachsenes Ich einander wieder näher zu bringen.

Lass dich zum unbeschwerten Glück deiner Kindheit tragen … oder heile als Erwachsene das Leid, wenn es schmerzvolle Zeiten gab, an die du dich nur ungern erinnern möchtest.

Vielleicht ist deine Kindheit der Ort deiner Ängste, negativer Erfahrungen, die seelische Wunden hinterließen oder deines Gefühls, den Ansprüchen anderer nicht zu genügen?

Lass dir dabei helfen, dein positives Selbstbild zu gewinnen… den Bann deines Traumas zu lösen, denn das öffnet dir den Zugang zu deinen Gefühlen.

Du darfst Emotionen haben und sie auch zeigen – und fühle dich inspiriert und ermutigt zu singen und zu tanzen, aber auch deine Wut herauszuschreien, damit du sie loslässt und dich von ihr befreist; zu hüpfen, wenn du dich freust, aber auch aufzustampfen, wenn dir danach ist, statt all das zu kontrollieren bis du erstarrt bist und dich leblos fühlst.

Es ist Zeit, dass du dich emotional öffnest; dass du glücklich und zufrieden mit deiner aktuellen Situation bist – wäre das nicht auch dein Ziel?

Wenn du magst, schaffen wir gemeinsam ein Zentrum der Begegnung… mit deinem inneren Kind – ein Raum in dem du dich besonders wohl und angenommen fühlst.

Dort schaffst du für dich eine ganz besondere Atmosphäre der Kraft und der Energie, mit der du dich auf den Weg deiner Selbstfindung und Selbstbegegnung, deiner Selbstheilung und Selbstverwirklichung begeben kannst.

Wie nah und willkommen ist Dir Dein inneres Kind?

vitalvita.de #inspiration #lifestyle #learning #training #healing #teamwork #communication #collaboration #virtual

Lernen, hin zu sehen, zu hören und zu gehen…

Es frühlingt, tschilpt und zwitschert ringsum und die Natur erwacht und erblüht.

Naturkräfte

Daran ist wunderbar die Wechselwirkung zu erkennen zwischen der Umgebung und dem/der Einzelnen. So entfalten sich Naturkräfte auf natürliche Weise.

Menschen sind auch Naturwesen, oder nicht?

Künstlich ist „hipp“, modern und „in“ scheinbar – da wird Menschsein und bleiben zur Kunst.

Die Kunst, gesund, glücklich und erfolgreich zusammen zu leben und zu arbeiten sollte das erste Lehrfach in der Schule des Lebens sein… oft ist es das letzte, erst wenn die Lektionen der Abwege nicht mehr zu übersehen, überhören und übergehen sind.

Was übersiehst, überhörst oder übergehst Du?

vitalvita.de #inspiration #lifestyle #learning #training #healing #communication #collaboration #teamwork

Die Qualität unserer Zellen = unsere Lebensqualität.

Unser Körper lügt niemals. Die Qualität unserer Physiologie, d.h. unserer Zellen repräsentiert unsere Lebensqualität bzw. umgekehrt. Ob wir das verstehen, wissen, glauben, wahr haben wollen, oder nicht.

Unsere Physiologie wirkt sich unmittelbar auch auf unser Verhalten aus. Was bedeutet nun das? Die meisten Menschen gehen beispielsweise davon aus, dass jemand, der sich schlecht fühlt, beispielsweise eine deprimierte Haltung einnimmt oder traurig schaut etc. Es kann aber auch genau umgekehrt sein.

Wofür ist das wichtig? Weil für das Erlangen irgendeines Erfolgs, insbesondere Gesundheit, elementar ist, dass Du erkennst, was Du dafür brauchst. Und dann, wie Du dafür sorgen kannst.

Wenn es beispielsweise im Leben, ‚im Außen‘ manchmal nicht recht funktionieren will, dann lohnt es sich manchmal, gar nicht so weit zu blicken oder zu suchen, sondern viel näher, als man glauben mag. Die meisten steigern dann die Intensität ihrer Bemühungen, arbeiten mehr und härter, kämpfen und ertragen immer mehr und es wird immer schlimmer statt besser.

Bei all den Anforderungen und Belastungen unserer Zeit stellt vor allem Gesund werden und bleiben die zentrale Aufgabe dar.

Wir haben 1000 Wünsche; sind wir nicht gesund, dann haben wir urplötzlich nur noch einen einzigen.

Viele haben erkannt, ‚es muss sich etwas ändern‘ und wünschen sich sinnvolle praktikable Lösungen.

Wir alle werden älter. Die Frage lautet: Wie geht es uns dabei?!

Unser Leben ist komplex, alles unter einen Hut – den eigenen (!) zu bringen, wird immer anspruchsvoller.

Immer mehr Menschen möchten ihr Leben, Gesundheit und Wohlbefinden unabhängig selbst steuern können und nicht mehr die Verantwortung abgeben. Sie sehen Lebensqualität und insbesondere Herausforderungen und Probleme im Leben (Innen wie Außen) als ein ganzheitliches Ereignis an, ahnen oder glauben an einen systemischen Zusammenhang und möchten die Signale, ob körperliche, seelische oder mentale ‚Symptome‘ oder Einflüsse aus dem Umfeld nicht mehr nur aushalten oder ertragen, wegschieben, unterdrücken, abtöten und laufend bekämpfen, denn diese sind eigentlich eine Botschaft. Alles ist änderbar, solange wir leben.

Die Quelle allen Leidens begründet auf einem Zuviel oder Zuwenig, also auf Mangel oder Überlastung. Balance hilft – akut wie nachhaltig.

Heilsam ist stets, eine verlorene Balance wieder herzustellen. Die Kunst ist: wie? Wie genau kann die individuelle Balance wieder erlangt werden? Das ist die zentrale Frage und eine Antwort zu finden gestaltet sich anspruchsvoll. Zumindest anspruchsvoller, als es oft erlebbar ist, wenn ruckzuck ein Urteil erfolgt.

Viele Menschen kommen oft auch viele Jahre auf zahlreichen Irrwegen immer weiter aus der Balance, das Wort ‚Ärzte-Odysee‘ wird immer populärer und das, weil offenbar immer mehr Menschen diese erleben und erfahren müssen. Da ist allerdings die Gefahr groß, schnell mit Urteilen konfrontiert zu werden.

Diagnosen sind Urteile, Feststsellungen. Heilung bedingt aber Veränderung, damit es wieder besser werden kann, also Bewegung hin zu Lösungen.

Oft kann dieses sich bewusst zu machen bereits ein spürbares Aufatmen auslösen. Ein erster Schritt in die umgekehrte, heilvolle Richtung.

Wenn jeder Mensch einzigartig ist, dann können Lösungen anderer Menschen wenn überhaupt, dann doch nur ungefähr hilfreich sein. Dann kann es auch keine Pauschalrezepte geben.

Versuch und Irrtum (englisch trial and error) ist eine heuristische Methode, um Probleme zu lösen, bei der so lange zulässige Lösungsmöglichkeiten probiert werden, bis die gewünschte Lösung gefunden wird. Dabei wird oft bewusst auch die Möglichkeit von Fehlschlägen in Kauf genommen. (Wikipedia) Diese Methode hat einen Haken – sie erfordert eine entscheidende Ressource, nämlich Zeit. Soviel Zeit, solange probieren zu können, bis die richtige Wahl gefunden ist. Gerade, wenn es um die Gesundheit geht, scheint das Prinzip ‚trial and error’ zu herrschen. Für Betroffene oft eine Zerreissprobe, die, in Anbetracht der existentiellen Bedrohung je nach Erkrankung, die gegebene Toleranzgrenze zu sprengen droht. Die Methode ‚trial and error’ muss dann die Betroffenen in einen Wettlauf mit der Zeit manövrieren, um im besten Fall die Frustration soweit zu steigern, bis dringend Alternativen gesucht und gewählt werden.

Um nochmal auf die Tatsache zu kommen, dass es stets heilsam ist, eine verlorene Balance wieder herzustellen, dann kann die erste Frage nur lauten: Was genau ist aus der Balance? Was ist ursächlich und was nur auf dem Weg der Kettenreaktion mitbetroffen?

Was gibt mir Energie und was raubt mir Energie? Wenn Dir hier und jetzt etwas fehlt, dann ging dem irgendwann einmal ein Zuviel voraus. Ebenso wenn Dir hier und jetzt etwas zu viel ist, dann ging dem einmal ein Mangel voraus.

Allzu viel ist ungesund, dabei kommt man auf den Hund. Allzu wenig ist noch minder, denn das ist noch ungesünder.

Aus den »Fliegenden Blättern«, 1844 – 1944 , München

Die Hitliste für mehr Lebensqualität:

1a Gifte vermeiden

1b Entgiften

2 Atmen

3 Wasser

4 Bewegung

5 Licht

6 Ernähren

7 geistiger In- & Output

8 seelischer In- & Output

Wenn Du Deine Leistungsfähigkeit gleich hier spürbar steigern willst, empfehle ich diese Erkenntnisse direkt auch zu trainieren. Sobald Du Ermüdungserscheinungen bemerkst, Deine Konzentration nachlässt oder Du dich nicht mehr vollkommen wohl fühlst, mach immer wieder eine Pause. Vielleicht mit Musik, die Dir gut tut. Atme tief durch die Nase in den Unterbauch, beim Einatmen (auf 5 zählen), Luft anhalten (auf 20 zählen) und durch den Mund ausatmen (auf 10 zählen).

Übrigens… Hüpfen, auch wenn es kurz Überwindung kostet, hilft sofort. Man kann nicht gleichzeitig hüpfen und schlecht drauf sein!

Heilung und Vitalität kann man nicht kaufen, aber man kann sie unbewusst verhindern.

Gesund ist vieles – ungesund auch – das weiß jeder, nur was genau brauchst Du wirklich? Und was schadet Dir? Bist Du familiär vorbelastet? – statt Dich mit Sorgen zu belasten, entlaste dich, dank Klarheit und angemessener Vorsorge- und/oder Selbstheilungsmaßnahmen.

Dr. Alexis Carrel erhielt 1912 den Nobelpreis für Medizin für seinen Beweis, daß die Zelle unsterblich ist, wenn sie die nötigen Nährstoffe erhält und von den Stoffwechselabfallprodukten befreit wird.


Allerdings kommt es auf die Ausgangslage der Zelle an! – das wird leider meist außer Acht gelassen.

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Paracelsus (149-1541)Schweizer Arzt, Alchemist, Mystiker und Philosoph

In keinem Bereich wird so viel (oft sehr offensiv und häufig zumindest auch monetär motiviert) empfohlen, was dem einen wohl gut getan oder geholfen haben mag, wie im Bereich Gesundheit – nur ist nicht jeder mit jedem vergleichbar!

Ich erkläre und kläre auf, was, wie ich meine, jeder wissen sollte und wie wichtige Zusammenhänge sind auf der Basis individueller Analysen.

Das Erkennen des individuellen Vitalstatus bietet eine erstmals und einzigartige Grundlage für das frühzeitige und vertiefte Wahrnehmen innerer, oft latenter, schleichender Prozesse, oft auch zur Vermeidung meist versehentlich zwar gutgemeinter, eher ungünstiger, kontraproduktiver Maßnahmen und dem Entdecken und Verstehen und Wahrnehmen vor allem förderlicher, heilvoller und sinnvoller Maßnahmen.

Du erhältst Deinen individuellen Heil- und Vital-Plan für die (auf Wunsch begleitete) Selbstumsetzung.


Der Körper lügt nie – er wird nur leider viel zu oft missverstanden. Es geht um mehr, als irgendein Wundermittel oder die Ernährung.

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Beziehungskrise vs Ferienidylle – Das Seelenkonto fordert zuerst Ausgleich

Das letzte Mal auf meiner Lieblingsinsel auf den Malediven amüsierte mich zu beobachten, dass beim gemeinsamen Essen genau zu erkennen war, wer neu angereist war. Es war an der völlig anderen Ausstrahlung offensichtlich.

Die ersten Tage schienen fast ausnahmslos alle neu angereisten, meist Paare, grimmig, gereizt, angespannt, sehr kritisch, unzufrieden, aggressiv etc. und es gab an manchen Tischen bei der Hitze eisigkalte Konflikte mit versteinerten Mienen, bei anderen offenbar Streit und hitzige Diskussionen, manche kamen sogar getrennt, nacheinander einzeln zum Essen.

Das war auffällig wahrzunehmen im Kontrast zu einem selbst und dem Rest der Anwesenden, die in einer glückseligen inneren Zufriedenheit und tiefen Ruhe und Entspanntheit sichtlich genießend und im Vergleich wie in einer Art Zeitlupe erschienen. Nach einigen Tagen waren die meisten dann kaum noch unterscheidbar und es kamen die nächsten Neuanreisenden.

Wie lässt sich erklären, dass Paare gerade im Urlaub, vor allem zu Beginn, besonders häufig streiten?

Nach Schwarz (2009) werden bei asymmetrischen Machtverhältnissen, Ereignisse, die als ungerecht erlebt und empfunden werden, aber nicht in der Situation geäußert werden können, nicht vergessen, sondern auf dem „Seelenkonto“ abgespeichert. Wenn sich dann später die Machtverhältnisse umkehren, müssen zuerst die offenen Rechnungen beglichen werden.

Wenn sich eine Unstimmigkeit zeigt, kann es sein, dass wenn das „Seelenkonto“ lange Zeit unausgeglichen war, es bei einem Konflikt weniger um die aktuelle Situation geht, sondern um den Ausgleich des Seelenkontos.

Es kommen dann auf einmal Dinge zu Vorschein, die mit dem aktuellen Konflikt gar nichts zu tun haben, außer den umgekehrten Machtverhältnissen. Bei Konfliktanalysen sollte auch der Stand des Seelenkontos in Betracht gezogen werden, da vor weiteren Lösungsoptionen, zuerst das Soll des Seelenkontos ausgeglichen werden muss.

Der erforderliche Lernprozess werde häufig blockiert durch den Missstand des Seelenkontos, solange die Soll-Seite nicht ausgeglichen ist.

Im beschriebenen Beispiel kann man den Setting-Wechsel, dass sich die äußeren Bedingungen verändern, von Arbeitsalltag zu Urlaub, im Falle z.B. von Angestellten, als Umkehrung der Machtverhältnisse sehen, da sie nun mehr eigene Macht und selbstbestimmter sein können, als unter der Fremdbestimmung ihrer beruflichen Hierarchien.

Auch bei selbständigen, Führungskräften, Projektleitenden etc. kann es sich um eine Umkehrung der Machtverhältnisse handeln, wenn sie z.B. ihre Machtausübung darauf konzentriert leben und sich auf einmal ohne diese Machtausübung machtlos fühlen.

Ebenso können die Machtverhältnisse sich innerhalb einer Paarbeziehung umkehren, das heißt im Alltag versus ohne die äußeren Alltagsfaktoren können unterschiedliche Rollen wahrgenommen werden und dann im Urlaub vertauscht gelebt werden. Viele Paare erleben demnach eine Umkehrung der Machtverhältnisse, was den Ausgleich des Seelenkontos auslöst, also dass sich gesammelte Konflikte, in denen man sich unterlegen gefühlt hat nun zum Vorschein kommen, da man sich mächtiger fühlt.

Bei den Paaren zeigten sich vor allem in den ersten Tagen deutlich die verschiedenen Konfliktverhaltensmuster, worin sich die Soll-Seiten des Seelenkontos äußerten.

Dadurch, dass es bei den meisten Konflikten zwischen den Paaren im beschriebenen Fall zu Beginn des Urlaubs dann nach einigen Tagen zu einer Harmonisierung kam, wäre somit damit erklärbar, dass das Seelenkonto ausgeglichen und die aufgestauten Dysbalancen aufgearbeitet bzw. die Konflikte ausgetragen worden sind.

Durch die Ansammlung unverarbeiteter, unterdrückter, als ungerecht verbuchter Erfahrungen während des Alltags, drängen diese unter dann auf einmal umgekehrten Machtverhältnissen, wie in der veränderten Bedingung, wie sie im Urlaub sein kann, an die Oberfläche.

Es kann jedoch auch das Gegenteil konfliktauslösend sein, dass bei ausgeglichenem „Seelenkonto“ z.B. bei plötzlich mehr Zeit zum reden zu zweit als Paar, alte, eigentlich bereits abgeschlossene Konflikte, wieder aufgetan werden.

Das „Seelenkonto“ als Option für die Konfliktursache hat sicher Beachtung verdient, es können jedoch auch viele andere Faktoren für die Konflikthäufung zwischen Partnern insbesondere bei Liebespaaren gerade im Urlaub in Frage kommen, wie z.B. hohe Erwartungen, veränderte, ungewohnte Umgebungsbedingungen, fehlende Kompensationsgewohnheiten, veränderte Nähe versus Distanz, Freiräume für sich selbst usw.

Als alternatives Erklärungsmodell zur Konfliktanalyse wäre nach Riemann (1975) und Thomann (1988) das „Riemann-Thomann-Modell“ empfehlenswert, welches vier menschliche Grundausrichtungen, Nähe, Distanz, Dauer und Wechsel, betrachtet.

Riemann-Thomann-Modell nach Schulz von Thun

Nicht Kulturwandel ist notwendig…

Wie wäre es mal mit einer anderen Sichtweise? (- auch wenn manch zum ‚Berater‘ sich berufen fühlende/r ev zunächst mal aufbegehren möchte; – )

Was, wenn der Kulturwandel bereits erfolgte aus dem Wandel der meisten Menschen im Inneren … ?

– dann muss gar nicht erst noch was auch immer ‚gemacht‘, ‚gechanged‘, ‚consulted‘ oder ‚gelehrt‘ werden, es braucht nur, nicht (versehentlich und/oder beharrlich) verhindert zu werden.

Manche/r mit ‚Macht kraft Position‘ mag noch nicht synchron sein mit manchen, die sich bei aller Weiterentwicklung (innerlich), ohnmächtig fühlen (im außen erlebt) und so wird eifrig an der Führungsfront gekämpft, statt den energetischen Hierarchiewechsel, der in unterschiedlichen Aspekten versetzt stattgefunden hat, gemeinsam konstruktiv zu meistern, geeigneten Support zu bieten wo nötig und so ein würdiges Vorbild zu sein … – weil, die Kunst der Kommunikation (sofern sie auch beherrscht wird und jmd ihrer mächtig ist) vermag, oft erstaunlicherweise, der tatsächlichen Verständigung förderlich zu sein.

Viele, die einen ‚Entwicklungs-(vs)-Hierarchie-Konflikt‘ erfahren (haben) – oft benannt bzw. geoutet als Anklage der Autorität bzw. als Vermeidungsstrategie der eigenen Ohnmachtsgefühle – , und sofern sie bis dato noch nicht das ‚big-enough picture‘ sehen konnten, sind inzwischen ‚ausgestiegen‘ (oder spielen mit dem Gedanken), manch eine/r mehr oder weniger freiwillig, manche dank dem Alarmieren des Körpers (oft als Krankheiten (fehl)interpretiert) und manche sind nun mehr oder weniger eifrig dabei, von außen zu versuchen, etwas ‚wieder gut‘ zu machen, statt zuerst ihre eigenen Wunden zu heilen und dann als Vorbild zu wirken und einen funktionalen Beitrag leisten zu können.

Einige ehrliche Antworten auf die folgenden Fragen können ev schon etwas aufschlussreich sein:

  • Wen oder was begünstige, fördere, schüre ich (wirklich)?
  • Wie oder was verhindere, vermeide, verschone ich (eigentlich)?
  • Was ist MEIN (wahres) Bedürfnis?
  • Welche Wunde/n habe ich noch nicht geheilt?
  • Was brauche ich?

Wenn ich davon ausgehe, dass in den meisten Menschen eine Entwicklung stattgefunden hat, viele sich (auch spirituell) entfalten und wachsen und dies im Kollektiv das Klima verwandelt und sich somit ein Kulturwandel vollzogen hat und ich anfangs sagte, dass ‚es‘ braucht, nur NICHT verhindert zu werden – dann stellt sich die Frage, was ist ‚es’…?

Ich glaube ‚es‘ ist die Integrität, die innere Einheit und daraus resultiert automatisch das ‚im Einklang mit sich und seiner Welt sein‘.

Ariane Nickel vitalvita.de

„narzisstische Projektion“ Lippmann, E. D. (2013). Konfliktmanagement. In T. M. Steiger, & E. D. Lippmann (Hrsg.), Handbuch Angewandte Psychologie für Führungskräfte: Führungskompetenz und Führungswissen (S. 322). Berlin: Springer.

Healing

Healing is… when forgiveness is no more required and to forgive becomes obsolete.

Healing takes place… in the moment you get insight to the ‚big enough‘ picture, so nothing remains to be forgiven.

Some deep wounds sometimes just need a bigger picture – dislimited.

Ariane Nickel

Erratisch.

„Wie trainiert man in einer VUCA-Welt, in der sich die Rahmenbedingungen und Anforderungen nicht nur rasant, sondern auch zunehmend erratisch verändern?“

(~Scholl H. 2017, Adobe E-Learning)

Erratisch. (~Ariane Nickel)

– Zugegeben ich musste erst einmal ein wenig recherchieren, da der Ausdruck wohl relativ selten und aus einem anderen Context stammt. (Bezeichnung für einen Findling (durch Eismassen an seine jetzige Stelle verschobener Felsblock), entlehnt; das Wort geht auf lateinisch errāticus „umhergeirrt“ zurück.) ~Wiktionary

Mein spontaner Impuls war, ‚erratisch‘ im Sinne von ‚zufällig, unvorhersehbar‘ – ist lediglich, wie etwas erscheint, solange ‚es‘ nicht im Ganzen erfasst werden kann, solange der Zusammenhang (noch) nicht klar ist. Es bedarf einer Horizonterweiterung (vgl Adlerperspektive), um die zunehmende Komplexität meistern zu können – und daran zermürben sich so manche… weil die Lösung nicht auf der Ebene des Problems liegt.

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

~Albert Einstein

Erratisch ist auch mE eine Qualität, entsprechend des ‚wie im Kleinen, so im Großen‘, der interdisziplinär integralen Praxis.

Angewandte Integrität sozusagen und deren funktionale Spiel’regeln‘. Die (neue) ‚Sprache‘ der Agilität, ebenenübergreifend dolmetschend.

Nach Seebald W. G. „haftet doch den Berichten derer, die mit dem blanken Leben davongekommen sind, in aller Regel etwas Diskontinuierliches an, eine eigenartig erratische Qualität, die so unvereinbar ist mit einer normalen Erinnerungsinstanz, daß sie leicht den Anschein von Erfindung und Kolportage erweckt.“ – Wer ‚mit dem blanken Leben davongekommen ist‘, also wessen Horizont gesprengt wurde, der ‚die Schwelle des Lebens bzw Todes‘ hin wie her überschritten hat, erlangt auch außerordentliche Qualitäten.

Traumata werden definiert in der Psychologie als eine starke psychische Erschütterung, die durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, in der Regel mit intensiver Todesangst einhergehend.

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde.

Kurz: eine Verletzung bzw. Erschütterung bisheriger Grenzen…

Traumaheilung bedeutet aus meiner Erfahrung, insbesondere das Integrieren entkoppelter Komponenten, im Sinne von wieder verlinken, das Disintegrieren resultierend dysfunktionaler dominanter und das Reintegrieren funktionaler Aspekte.

(vgl Kazimierz Dabrowski, Personality-Shaping Through Positive Disintegration)

„Agilität ist ein Mindset – und keine Ausführung von Praktiken und Methoden.“

(vgl Scheller T. Auf dem Weg zur agilen Organisation: Wie Sie Ihr Unternehmen dynamischer, flexibler und leistungsfähiger gestalten)
 

Dieses agile ‚mindset‘ bedarf einer erratischen Qualität, die aus einer geheilten, gereiften Integrität erwachsen ist.

Die kollektive Eskalation psychischer Überlastung erfordert Heilung im ursprünglichen Sinne, Ganzheit.

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